Kessy

28. Friedhof der Kuscheltiere

27. Faxen ...


... macht ...

... müde!

26. (Schlafend) im Büro...



25. Mein Cabriokarton

24. Selber Bäääh...!

23. Im Katzenkapselhotel



Gestern wurde mein Mitbewohner gefragt, was ich, die Katze Kessy, auf dem Blog so mache. Wir unterhielten uns ausgiebig über diese Frage und ich beauftragte ihn, meine Antwort niederzulegen. Und die geht so:
Als Katze bin ich schon Mensch, Inspiration und Muse genug! Wir kommunizieren auf verschiedenen Ebenen, der Mensch mit Worten und Taten (er kann zum Beispiel ganz wunderbar meinen Bauch streicheln...), manchmal versucht er es auch mit Miauen, dann grins ich mir einen und er darf noch etwas üben. Ich bin da ja nicht sonderlich nachtragend, der gute Wille zählt.
Ich wiederum kann ganz herzzereißend gucken. Wenn er aus dem Haus geht, dann tut er das meistens mit einem ganz schlechten Gewissen. Er lässt sich auch ganz wunderbar abrichten, das macht das Zusammenleben zu einer sehr dankbaren Angelegenheit.
Um ihn bei der Stange zu halten, überschütte ich ihn mit Nasenstübern, (das Telefonieren muss ich ihm allerdings noch abgewöhnen, manchmal nimmt das überhand!), ich lecke sein Fell und robbe ganz nah an ihn ran. Das macht ihn weich. Ich will aber auch nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich ganz billig zu haben bin, deswegen beiße ich ihn ab und zu, oder fauche ihn an. Er nimmt das allerdings nicht besonders ernst, soifz...
Letztlich wäre dieses Blog um einige Beiträge ärmer, wenn ich nicht Erwähnung finden würde. Ich könnte - natürlich - noch viel viel mehr Gründe für meine Anwesenheit finden. Der Hauptgrund ist aber wohl, dass mein Mitbewohner verliebt in mich ist. Und das ist doch Grund genug...

22. Leben in der Ablage

21. Zu warm ...

20. Ich bin kein Promi ...

... holt mich trotzdem hier raus!

19. Erster Jahrestag

18. Mein neuer Poäng ...

17. Mein neuer Karton ...

16. Tauziehen

15. Tara ist krank!

Tara und Kessy kennen sich aus dem Tierheim. Beide wurden von ihren "Vorbesitzern" abgegeben, weil diese sich nicht mehr um die Katzen kümmern konnten.
Tara ist eine liebe Wackelkatze, nun ist sie krank. Der Doktor tippt auf Katzenschnupfen der, trotz Impfung, nun schon zum zweiten Mal ausbricht. Die kleine Maus hat Fieber und ist nun zur Beobachtung beim Tierarzt.

Liebe Tara, werde schnell wieder gesund, Schniefnase und Fieber wieder los! Von Herzen alles Liebe und gute Besserung!

14. Repliken

Miezekatze
Die Katze erbricht die Reste der Maus,
ich sah es und schimpfe und motze,
ich öffne die Fenster, im ganzen Haus
riechts jetzt nach Mietzekotze.
Johann König

Erste Replik: Miezekatze II
Nach Mietzenkotze riechts im Haus
Und schlimm ist, wer nun Böses denkt,
denn wie von Gottes Hand gelenkt,
hält fern sich nun die Maus.


Zweite Replik: Miezekatze III
Die Katze nun, ganz ohne Maus,
weiß nichts zu tun, nicht ein noch aus.
Gelangweilt bohrt sie in den Rücken
dem Mensch die Krallen, voll Entzücken,
dass dieser jault und mault, was animiert,
ihn ohn' Erbarmen
noch fester zu umarmen...
Tara

13. Abhängen ...

12. Katzenzart

- nach Katzenart - hat Kessy meine Deckung unterlaufen, das Ziel anvisiert und getroffen. Ich dachte, dass ich mein Gefühlsleben kenne, sie hat mir eine andere Betrachtungsweise (wieder-) eröffnet, die ich lange Zeit vergessen hatte.

11. Zehn Gründe, eine Katze zu haben

Katzen können zuhören
Katzen behalten Geheimnisse für sich
Katzen sind einfühlsamer als manch andere Leuts
Katzen können grinsen
Katzen geben fluffige Geräusche von sich
Katzen setzen sich mit strahlenden Augen vor dich hin - und blähen laut
Katzen sind weise Lehrer
Katzen machen gutes Karma
Katzen sind flauschige Wärmflaschen
Katzen sind wunderbare Mitmeditierer

10. Die Katz vermerkelt ...

... (wir erinnern uns an die goldenen Zeiten, als das Tuwort "verkohlen" eine neue Bedeutung erlangte?) ihren Mitbewohner, indem sie nach der Säuberung Ihres Abortes letzteren zum Tagesschluss noch einmal besuchte, um danach laut miauend und wie vom Teufel gejagt durch die Wohnung zu pesen (wir wissen warum!) und ihren Fütterer sich ziemlich blöd vorkommen ließ, nachdem er mit dem Schäufelchen das Streu erfolglos durchgesiebt hat ...

9. Katzenfreu(n)de

Nach dem Einzug meiner feliden Mitbewohnerin erfuhr ich auf schockierend unerwartete Weise, wie viele Katzen mit Menschen zusammen wohnen und wie wenig dies in der Öffentlichkeit bekannt ist. Das daraus folgende, mich durchaus nicht überraschende Theorem, möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Es lautet:

Menschen verheimlichen perfiderweise ihre Katze, weil ihre Kohabitantin einfühlsamer - und in vielen Fällen intelligenter - ist, als der Fütterer.

Und wie peinlich ist es wohl, wenn das herauskommt ...

8. Panikkatze

7. Zitat

Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist.
Natsume Soseki (1867-1916), japanischer Schriftsteller

6. ... einer Schönheit


5. Erste Bilder ...



4. Aufregung im Gadsenglo

Die letzen paar Tage waren merklich zu viel für die Katz: Tierheim, Operation, Artgenossen, Umzug. Kein Wunder, wenn die Verdauung ihren Dienst versagt.
Die Erleichterung kam gestern Abend, von aufgeregtem Scharren begleitet. In einem diskreten Moment habe ich mich dann der Ausscheidungen bemächtigt - immerhin ein stattliches Pfund! Danach war Kessy wie ausgewechselt, hat sich an die Entdeckung ihrer Umgebung gewagt, immer mit Blick- oder Hautkontakt, ließ sich Kämmen und Bürsten und nahm die Nahrungszufuhr wieder auf.

Heute Morgen hat sie sich nicht mehr versteckt. Vertrauen bildende Maßnahmen, wie die Verfütterung von Knabberstangen und Käseeckchen trugen dazu bei. Und sicher auch die beiderseitige vorsichtige Annäherung.

--schnipp--

Ich habe mich stets für einen Hundemenschen gehalten. Katzen waren suspekt, mit ihrem eigenen Willen. Pah! Und nun höre ich: "Ja nein, du bist schon ein guter Katzenpapa". Und ich fange an mir darüber Gedanken zu machen;-)
Seit '63 sage ich, dass es keine Zufälle gibt. Es wird schon einen Grund geben, dass ich (erst) jetzt zum Katzenfütterer bestellt werde. Und wenn es einen Grund gibt, dann gibt es auch ein Ziel und etwas für mich zu lernen. Wie es der Dichter sagte: alles ist gut...

3. S wie in Schmusebacke

Bei meiner Rückkehr, bewaffnet mit einem Kratzbaum, saß Kessy immer noch hinter der Waschmaschine. Und ich frug mich, ob es wohl an mir liegen könnte, ob sie mich vielleicht nicht mag, oder warum denn bloß... Kurz darauf fand ich den Bonsai die Wurzeln gen Himmel strecken.

Letztlich haben Kessy die Käseleckerli überzeugt und sie hinter der Waschmaschine hervor gelockt. Allerdings nur, um sich danach hinter den Herd zu verkrümeln (die Miez, nicht die Leckerli...). Was mir die Möglichkeit bot, den sich hinter der Waschmaschine angesammelten Jahresstaub zu entsorgen und sie an die Wand zu schieben. Den Herd ereilte ein ähnliches Schicksal.

Mit Kessy habe ich dann aber doch noch einen einen anregenden Abend verbracht, der so ziemlich alles gesprengt hat, was ich mir vorstellen konnte. Von sich aus kam sie nicht zu mir, sie liess sich aber unter Schnurren (und Verrenkungen meinerseits) streicheln. Später legte sie sich auf mich, leckte meine Nase, liess mich ihre Operationsnarbe vorsichtig streicheln und wir freuten uns am Dasein des Anderen - dreieinhalb Stunden lang.

Heute Morgen fand ich sie im Wäschekorb, später in ihrer Aborthütte. Dort fauchte sie mir ein "Guten Morgen" zu, wir sind uns aber einig geworden, als ich ihr versicherte, dass ich wiederkomme. Das erleichterte die morgendliche Kontaktaufnahme und lässt mich sinnierend darüber zurück, ob es nicht besser sei, nicht mehr zu arbeiten und sich statt dessen um die Katze zu kümmern - vielleicht auch um von ihr bekümmert zu werden. Eine verlockende Alternative...

2. Die erste gemeinsame Nacht ...

... war aufregend. Kessy war ruhig und ist auf Inspektionstour gegangen, aber sie traut der ganzen Angelegenheit noch nicht. Ich konnte nicht richtig einschlafen und habe auf jedes Tapsen gehört.
Heute Morgen habe ich sie hinter der Waschmaschine gefunden und sie nicht dazu bewegen können wieder hervorzukommen. Ich hoffe, dass sie in den nächsten Stunden mutig alleine ihr neues Zuhause erkundet.

1. Kessy

Seit heute habe ich eine Mitbewohnerin. Ihr Name ist Kessy, sie ist 12 Jahre alt und eine Langhaarmixmieze. Und sie ist eine ganz Liebe. Eingeschüchtert ist sie allerdings auch. Ihr Vormensch ist erkrankt und kann Kessy nicht mehr versorgen. Sie war wochenlang alleine in der Wohnung, und als sie ins Tierheim kam, musste sie als Erstes wegen eines Bauchnabelbruchs operiert werden. Mitkatzen ist sie nicht gewohnt und hat sich - so gut es ging - von ihnen fern gehalten.

Wir haben uns Ostersamstag zum ersten Mal ins Auge geschaut. Es war Liebe auf den zweiten Blick. Und um die lange Geschichte kurz zu machen: ab heute hat Kessy ein neues Zuhause. Ich habe ihr eine kleine Rede gehalten, ihr gesagt, wie sehr ich mich freue über sie und dass sie willkommen ist. Jetzt versteckt sie sich im Katzenklo.