12-Schritte-Meditation
March 11, 2010
Die 12-Schritte-Meditation ist aus der Idee hervorgegangen, das 12-Schritte Programm der Anonymen Alkoholiker mit der Meditation zu verbinden.
Die 12-Schritte-Meditation ist offen für all jene, die sich in einer Lebenskrise befinden oder einfach mit dem Leben unzufrieden sind und darunter leiden. Dieses Meditationsprogramm gibt uns die Möglichkeit an die Hand, uns mit unseren Problemen auseinanderzusetzen und offen für ihre Lösungen zu werden.
Die 12-Schritte-Meditation ist mit keiner Sekte, Konfession, politischen Anschauung, keiner Organisation oder Institution verbunden, will sich weder an öffentlichen Debatten beteiligen, noch zu irgendwelchen Streitfragen Stellung nehmen. Die Gemeinschaft kennt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren, sie erhält sich durch eigene Spenden.
Wir sind zwar selbständig, sollten aber immer mit allen 12-Schritte Genesungsprogrammen zusammenarbeiten und dabei in allen Belangen die 12 Traditionen beachten.
Werkzeuge
Meditationsanleitung
Wir sitzen mit geradem Rücken auf einem Stuhl oder Hocker, oder mit gekreuzten Beinen auf einem Kissen auf dem Boden. Dabei bilden Nase und Bauchnabel und Ohren und Schultern jeweils eine Linie. Nun gebrauchen wir die Bauchatmung, zählen unsere Atemzüge von eins bis zehn und wiederholen dies so lange, bis wir bei uns angekommen sind. Dabei halten wir die Augen geöffnet und den Blick auf eine etwa einen Meter entfernte Fläche gerichtet.
Dann nehmen wir eine der vorgeschlagenen Fragen auf und bringen sie mit dem Ausatmen zusammen, indem wir die Frage still für uns im Geist wiederholen. Zu Anfang werden wir nach einer Antwort auf diese Frage suchen. Sie wird aber von selbst kommen, wenn wir nur bei der Frage bleiben.
Einige der Fragen scheinen einfach und die Antwort darauf "logisch" zu sein. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir diese Antwort zu unserer nächsten Frage machen und darauf hören sollten, was unsere höhere Macht uns sagen will.
12 Schritte & Fragen
1. Wir gaben zu, keine Macht über unser Leben zu haben - dass unser Leben nicht mehr zu meistern war.
a) Was bedeutet Machtlosigkeit?
b) Wie gaben wir unsere Machtlosigkeit zu?
c) Wer bin ich?
2. Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
a) Was ist eine Macht, größer als wir selbst?
b) Wie kamen wir zu diesem Glauben?
c) Wer kam zum Glauben?
3. Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Obhut einer höheren Macht anzuvertrauen.
a) Was bedeutet dieser Entschluss?
b) Wie geschah dieser Entschluss?
c) Wer kam zu diesem Entschluss?
4. Wir machten eine eingehende und furchtlose innere Bestandsaufnahme von uns selbst.
a) Was bedeutet innere Bestandsaufnahme?
b) Wie geschieht die innere Bestandsaufnahme?
c) Wer macht die innere Bestandsaufnahme?
5. Wir gaben der höheren Macht, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber offen unsere Fehler zu.
a) Warum der höheren Macht, uns selbst und einem anderen Menschen?
b) Wie betrachten wir unsere Fehler?
c) Wer gab die Fehler zu?
d) Welche Fehler?
6. Wir waren vorbehaltlos bereit, alle diese Fehler in unserem Charakter von unserer höheren Macht beseitigen zu lassen.
a) Was sind Charakterfehler?
b) Wie geschieht das?
c) Wer beseitigt die Charakterfehler?
7. Demütig baten wir sie, unsere Mängel von uns zu nehmen.
a) Was bedeutet Gebet?
b) Wie beten wir?
c) Wer betet?
d) Welche Mängel?
8. Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten und wurden bereit, ihn bei allen wieder gut zu machen.
a) Was bedeutet Wiedergutmachung?
b) Wie geschieht Wiedergutmachung?
c) Wer leistet Wiedergutmachung?
d) Welchen Schaden?
9. Wir machten direkt bei diesen Menschen alles wieder gut - wo immer es möglich war -, es sei denn, dadurch würden sie oder andere verletzt.
a) Wann geschieht die Wiedergutmachung?
b) Wer entscheidet darüber?
c) Wer leistet Wiedergutmachung?
10. Wir setzten die Bestandsaufnahme von uns selbst fort, und wenn wir Unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
a) Was bedeutet die Fortsetzung der Bestandsaufnahme?
b) Wie geschieht das?
c) Wer setzt die Bestandsaufnahme fort?
11. Durch Gebet und Meditation suchten wir unsere bewusste Verbindung zu unserer höheren Macht zu vertiefen. Wir baten nur darum, uns ihren Willen erkennbar werden zu lassen, und um die Kraft, ihn auszuführen.
a) Was ist eine bewusste Verbindung zu einer höheren Macht?
b) Wie erkennen wir den Willen der höheren Macht?
c) Wer erkennt was?
12. Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an andere Menschen weiterzugeben und in allen unseren Angelegenheiten danach zu leben.
a) Was ist spirituelles Erwachen?
b) Wie geschieht das Erwachen?
c) Wer erwacht wozu?
Gelassenheitsgebet
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Die 12-Schritte-Meditation ist offen für all jene, die sich in einer Lebenskrise befinden oder einfach mit dem Leben unzufrieden sind und darunter leiden. Dieses Meditationsprogramm gibt uns die Möglichkeit an die Hand, uns mit unseren Problemen auseinanderzusetzen und offen für ihre Lösungen zu werden.
Die 12-Schritte-Meditation ist mit keiner Sekte, Konfession, politischen Anschauung, keiner Organisation oder Institution verbunden, will sich weder an öffentlichen Debatten beteiligen, noch zu irgendwelchen Streitfragen Stellung nehmen. Die Gemeinschaft kennt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren, sie erhält sich durch eigene Spenden.
Wir sind zwar selbständig, sollten aber immer mit allen 12-Schritte Genesungsprogrammen zusammenarbeiten und dabei in allen Belangen die 12 Traditionen beachten.
Werkzeuge
Meditationsanleitung
Wir sitzen mit geradem Rücken auf einem Stuhl oder Hocker, oder mit gekreuzten Beinen auf einem Kissen auf dem Boden. Dabei bilden Nase und Bauchnabel und Ohren und Schultern jeweils eine Linie. Nun gebrauchen wir die Bauchatmung, zählen unsere Atemzüge von eins bis zehn und wiederholen dies so lange, bis wir bei uns angekommen sind. Dabei halten wir die Augen geöffnet und den Blick auf eine etwa einen Meter entfernte Fläche gerichtet.
Dann nehmen wir eine der vorgeschlagenen Fragen auf und bringen sie mit dem Ausatmen zusammen, indem wir die Frage still für uns im Geist wiederholen. Zu Anfang werden wir nach einer Antwort auf diese Frage suchen. Sie wird aber von selbst kommen, wenn wir nur bei der Frage bleiben.
Einige der Fragen scheinen einfach und die Antwort darauf "logisch" zu sein. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir diese Antwort zu unserer nächsten Frage machen und darauf hören sollten, was unsere höhere Macht uns sagen will.
12 Schritte & Fragen
1. Wir gaben zu, keine Macht über unser Leben zu haben - dass unser Leben nicht mehr zu meistern war.
a) Was bedeutet Machtlosigkeit?
b) Wie gaben wir unsere Machtlosigkeit zu?
c) Wer bin ich?
2. Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
a) Was ist eine Macht, größer als wir selbst?
b) Wie kamen wir zu diesem Glauben?
c) Wer kam zum Glauben?
3. Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Obhut einer höheren Macht anzuvertrauen.
a) Was bedeutet dieser Entschluss?
b) Wie geschah dieser Entschluss?
c) Wer kam zu diesem Entschluss?
4. Wir machten eine eingehende und furchtlose innere Bestandsaufnahme von uns selbst.
a) Was bedeutet innere Bestandsaufnahme?
b) Wie geschieht die innere Bestandsaufnahme?
c) Wer macht die innere Bestandsaufnahme?
5. Wir gaben der höheren Macht, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber offen unsere Fehler zu.
a) Warum der höheren Macht, uns selbst und einem anderen Menschen?
b) Wie betrachten wir unsere Fehler?
c) Wer gab die Fehler zu?
d) Welche Fehler?
6. Wir waren vorbehaltlos bereit, alle diese Fehler in unserem Charakter von unserer höheren Macht beseitigen zu lassen.
a) Was sind Charakterfehler?
b) Wie geschieht das?
c) Wer beseitigt die Charakterfehler?
7. Demütig baten wir sie, unsere Mängel von uns zu nehmen.
a) Was bedeutet Gebet?
b) Wie beten wir?
c) Wer betet?
d) Welche Mängel?
8. Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten und wurden bereit, ihn bei allen wieder gut zu machen.
a) Was bedeutet Wiedergutmachung?
b) Wie geschieht Wiedergutmachung?
c) Wer leistet Wiedergutmachung?
d) Welchen Schaden?
9. Wir machten direkt bei diesen Menschen alles wieder gut - wo immer es möglich war -, es sei denn, dadurch würden sie oder andere verletzt.
a) Wann geschieht die Wiedergutmachung?
b) Wer entscheidet darüber?
c) Wer leistet Wiedergutmachung?
10. Wir setzten die Bestandsaufnahme von uns selbst fort, und wenn wir Unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
a) Was bedeutet die Fortsetzung der Bestandsaufnahme?
b) Wie geschieht das?
c) Wer setzt die Bestandsaufnahme fort?
11. Durch Gebet und Meditation suchten wir unsere bewusste Verbindung zu unserer höheren Macht zu vertiefen. Wir baten nur darum, uns ihren Willen erkennbar werden zu lassen, und um die Kraft, ihn auszuführen.
a) Was ist eine bewusste Verbindung zu einer höheren Macht?
b) Wie erkennen wir den Willen der höheren Macht?
c) Wer erkennt was?
12. Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an andere Menschen weiterzugeben und in allen unseren Angelegenheiten danach zu leben.
a) Was ist spirituelles Erwachen?
b) Wie geschieht das Erwachen?
c) Wer erwacht wozu?
Gelassenheitsgebet
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.